[ Fallstudie ]

Erkennung von Fahrradkolonnen und Priorisierung des Fahrradverkehrs

Immer mehr niederländische Städte räumen Radfahrern an intelligenten Ampeln Vorrang ein. Vernetzte Mobilitätsdienste erkennen Radfahrergruppen automatisch und gewähren ihnen Vorfahrt. Diese bewährte Lösung trägt dazu bei, dass Radfahrer Kreuzungen sicherer und effizienter überqueren können und unterstützt gleichzeitig die kommunalen Ziele für nachhaltige Mobilität, einen verbesserten Verkehrsfluss und geringere Emissionen.

Die Erkennung von Fahrradkolonnen wurde bereits erfolgreich in Utrecht, Amersfoort, Helmond, ’s-Hertogenbosch, Breda, Deventer und Apeldoorn implementiert. „Die Entscheidung, Fahrrädern Vorrang einzuräumen, ist eine bewusste politische Maßnahme für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit im Straßenverkehr“, so Arjan Bezemer, unabhängiger Berater für die Region Mittelniederlande.

Mithilfe von intelligenten Kameras, KI-Technologie und der nationalen Urban Data Access Platform (UDAP) erkennen intelligente Ampeln automatisch Radfahrergruppen und gewähren ihnen Vorfahrt, ohne dass die Radfahrer selbst aktiv werden müssen. Der sichere Datenaustausch in Echtzeit zwischen Straßeninfrastruktur und vernetzten Mobilitätsdiensten ermöglicht es den Kommunen, Radwege zu optimieren und gleichzeitig die Auswirkungen auf den übrigen Verkehr zu minimieren. „Wir sehen, dass Radfahrer sich jetzt schneller und sicherer durch die Stadt bewegen können, während die Auswirkungen auf den übrigen Verkehr minimal sind“, sagt Leon van Nie, Ampelmanager der Stadt Deventer.

Teilnehmende Kommunen berichten von kürzeren Wartezeiten für Radfahrer, einem verbesserten Verkehrsfluss und einer steigenden Zahl von Pendlern, die das Fahrrad nutzen. Dies trägt zu mehr Sicherheit auf den Straßen, weniger Staus und geringeren CO₂-Emissionen bei.

Monotch unterstützte die Umsetzung dieses Anwendungsfalls durch die Ermöglichung eines sicheren Echtzeit-Datenaustauschs über TLEX®, die technische Grundlage des nationalen UDAP-Ökosystems. Dadurch konnten die Kommunen die Fahrradpriorisierung mit ihrer bestehenden digitalen Infrastruktur implementieren.

Laden Sie die kostenlose Fallstudie herunter und erfahren Sie, wie niederländische Kommunen die Erkennung und Priorisierung von Fahrradkolonnen erfolgreich umgesetzt haben und was andere Straßenbaubehörden von dieser gelungenen Implementierung vernetzter Mobilität lernen können.